Freiburg, 20.08.2018: Spaß im Intranet ist gerade in Deutschland oft noch ein Tabu-Thema. Dabei bietet der Gamification-Ansatz handfeste unternehmerische Vorteile und wird gerade im angelsächsischen Bereich sehr erfolgreich eingesetzt. Erfahren Sie im zweiten Teil der Serie alles über Mitarbeiter-Benefits, warum die Curry-Wurst im Intranet mehr ist als ein Mittagessen und wie Sie mit einer Mitfahrzentrale Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigern und dabei betriebliche Kosten einsparen können.

8 von 17 Beispiele, wie Sie mit „lustigen“ Aktionen Ihr Social Intranet pushen:

1. Boss out of office – ist die Katze aus den Haus …:
Natürlich haben einige Unternehmen in ihren Intranets auch die Urlaube bzw. die Abwesenheitszeiten ihrer Geschäftsführer vermerkt. Wer aber die Informationen schön aufbereitet und zentral (z.B. auf der Startseite des Intranets und zusammen mit einem lustigen Cartoon) präsentiert punktet bei seinen Mitarbeitern dreifach. Zum einen zeigt die Geschäftsführung, dass man sich selbst nicht so ernst nimmt und im Intranet einen lockeren und entspannten Umgangston pflegt. Zum anderen zeigt man durch die klare, offene und zentrale Kommunikation Vertrauen in die Mitarbeiter. Diese registrieren psychologisch sofort, dass die Geschäftsführung die Abwesenheit nicht in den Tiefen des Intranets verstecken muss, sondern offen damit umgeht. Drittens können Mitarbeiter anfallende Fragen besser mit der Geschäftsführung abstimmen und so den eventuellen Leerlauf minimieren.



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2. Rate mal, wer zum Essen kommt … – Lunch- bzw. Cafeteria-Infos:
Oldie but goldie! Je nach Größe des Unternehmens sind aktuelle Informationen über das tägliche Essen in der Kantine „heiß“ begehrt. Ein Social Intranet geht aber noch einen Schritt weiter. Neben dem Einblick in die Menü- und Zutatenliste können Mitarbeiter auch schon im Vorfeld ihre Mittagspause mit den Kollegen abstimmen und planen oder sogar Anmeldungen abgeben. Dies kann der Küche helfen, sich besser auf den Ansturm vorzubereiten und damit eine kosteneffizientere Planung auf die Beine zu stellen. Dies kann sich dann wiederum im Verkaufspreis niederschlagen. Anders gesagt: „1,- Euro weniger für die geliebte Curry-Wurst ist doch ein Grund ins Intranet zu schauen – oder?!“

3. Do you speak english? – I only understand train-station:
Ein Tipp, der sicherlich gemischte Gefühle beim einen oder anderen Leser auslösen wird und auch nicht ganz ernst gemeint ist – die Sprache. Warum nicht das Intranet für eine Stunde auf eine ausländische und exotische Sprache umstellen und schauen, wer sich bei der IT beschwert? Wenn sich zu wenig Mitarbeiter beschweren, wir das Intranet zu wenig genutzt. So oder so wird die Aktion nach dem Motto „hast du schon gesehen …“ für Gesprächsstoff sorgen und die Mitarbeiter schon aus Neugier ins Intranet treiben.

4. Sparfüchse aufgepasst … – Mitarbeiter-Coupons oder allgemeine Coupons:
Sparfüchse werden ihre helle Freude haben. Coupons können sowohl spezielle unternehmensinterne Coupons und Rabatte sein, wie z.B. speziell für das Unternehmen ausgehandelte ÖPNV-Tickets, Rabatte in Fitness-Studios oder Coupons für Restaurants in der Umgebung. Zeitgleich können über Schnittstellen auch allgemeine Coupons eingebunden werden, die jeder Mitarbeiter bequem auf dem Heimweg einlösen kann. So sieht jeder Mitarbeiter, der auf dem Nachhauseweg noch etwas einkaufen möchte, ganz nebenbei die neuen Unternehmensnachrichten und Projektstände.

5. Man nehme …. ein Kochrezept – gesund und unterhaltend:
Gerade für Unternehmen im Gesundheits- und Ernährungssektor, aber auch für andere Unternehmen eine schöne Idee. Lassen Sie Ihren Mitarbeitern nützliche Informationen zu Rezepten zukommen. Spannend wird diese Idee natürlich dann, wenn das Unternehmen von Haus aus eine Sammlung an Ernährungstipps oder ein gut funktionierendes Gesundheitsmanagement hat. Aber auch Mitarbeiter sollten die Möglichkeit haben, ihre Lieblingsrezepte vorzustellen. User generated content, wie diese Art von Inhalt im Fachjargon heißt, ist ein ideales Instrument, um Bindung zwischen den Lesern und dem Intranet aufzubauen.

6. Ranglisten und Statistiken – die Urform der Gamification:
Ranglisten und Highscores in allen möglichen Formen sind nicht nur ein Mittel, um das Intranet statistisch auszuwerten und damit den Erfolg zu messen (KPI), sondern können auch gezielt genutzt werden, um Mitarbeiter spielerisch zu motivieren. Wer verbringt am meisten Zeit im Intranet? Wer bekommt die meisten Likes? Wer antwortet am schnellsten oder auch am besten auf Fragen der Kollegen? Wer füllt die meisten Anträge aus usw. – die anfängliche Skepsis der Mitarbeiter auf Grund einer befürchteten Überwachung wird schnell dem Wettbewerbsgedanken weichen. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich überraschen. Ziel ist es, die intern definierten Erfolgszahlen des Intranets zu pushen.

7. Mitfahrzentralen – die Kaffeeküche 2.0:
Der US-Comedian James Corden hat es in seiner berühmten TV-Show vorgemacht. Prominente Schauspieler und Sänger werden per Mitfahrgelegenheit in eine Karaoke-Show eingebaut (‚Carpool Karaoke‘). Ob Ihre Mitarbeiter beim gemeinsamen Weg zur Arbeit singen, werden Sie als Geschäftsführung wohl nie herausfinden. Fakt ist, dass innerbetriebliche Mitfahrgelegenheiten nicht nur die Mitarbeiter zusammenbringen sowie Geld auf dem Weg zur Arbeit und bei den Parkgebühren sparen, sondern auch den Austausch zwischen den Abteilungen fördern. Kurz gesagt: Die Mitfahrgelegenheit wird zur Kaffeeküche 2.0 und bringt dem Unternehmen durch den Austausch an Informationen bares Geld. Zusätzlich punkten Unternehmen damit im Bereich „Corporate Social Responsibility“ (CSR). Dies erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber und senkt ganz nebenbei Ausgaben für den Bau und die Pflege von betrieblichen Parkplätzen.

 

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8. Last but not least – Urlaubsanträge:
Der Klassiker! Da jeder Mitarbeiter Urlaub will und braucht, ist der Weg ins Intranet mit einem Urlaubsantrag schon vorprogrammiert. Über voll automatisierte Workflows können Urlaubsanträge schnell eingereicht, bestätigt und im gemeinsamen Abwesenheitskalender eingetragen werden.

Fazit:
Ziel ist es, das Intranet für alle Angestellten nicht nur zum Arbeitsmittelpunkt zu machen, sondern zur zentralen und täglichen Anlaufstelle für alle unternehmensbezogenen Informationen – auch humorvolle. Gleichzeitig soll sich der Mitarbeiter im Intranet wohl fühlen, was neben der Usability, also der einfachen Bedienbarkeit, ein entscheidender Erfolgsfaktor ist. Mit nichts bekommt man Menschen schneller dazu, etwas zu verwenden oder zu lernen, wie wenn sie Spaß dabei haben. Nutzen Sie also diesen „Spaß“ als ein Hilfsmittel von vielen, um Ihr Intranet erfolgreich zu machen und damit Ihre Unternehmensziele zu erreichen, die Zufriedenheit und die Zusammenarbeit Ihrer Mitarbeiter zu steigern und die Attraktivität Ihres Unternehmens zu erhöhen.

Lesen Sie auch den ersten Teil der Serie „17 lustige Beispiele, um mit Gamification Ihr Intranet zum Erfolg zu führen – Teil 1“.

Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen und Tipps zu humorvollen Inhalten im Intranet.
Welche Inhalte haben in Ihrem Unternehmen funktioniert? Wie war die Planung und Umsetzung?

 

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