Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Kaum ein Artikel zur Digitalen Transformation weist nicht auf diesen Umstand hin. Die verfügbaren Datenmengen vermehren sich weiter exponentiell mit etwa 40% Wachstum in der nächsten Dekade. Dieser Artikel zeigt, wie Firmen die Digitale Transformation und Big Data für bessere Entscheidungen nutzen können.

Daten sollten bessere Entscheidungen ermöglichen. Wir alle treffen tausende Entscheidungen täglich, viele davon unbewusst und die meisten ohne Daten. Das gilt aber nicht nur im Alltag: Studien belegen, dass nicht einmal ein Drittel aller befragten Unternehmen ihre letzte große Entscheidung auf Basis systematischer Datenanalyse getroffen haben. Wir sprechen davon, dass erfolgreiche Unternehmen Daten-basiert denken – in der Praxis sind wir davon aber noch weit entfernt.



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Insgesamt gibt es Potenzial. Untersuchungen zeigen übereinstimmend, dass Daten-getriebene Organisationen erfolgreicher sind, eine höhere Produktivität aufweisen und damit letztlich eine höhere Rentabilität erwirtschaften. Insofern lässt sich vermuten, dass mittelfristig nur diejenigen Unternehmen überleben, die kompetent mit Daten umgehen. Wichtig dabei ist, alle Mitarbeiter einzubinden: Wissensarbeiter brauchen den Zugang zu Daten.

Diesem Wunsch der „Analytics for the masses“ stehen noch Hindernisse im Weg. Angefangen von Datensilos über die mangelnde Datenqualität, der fehlenden Zugänglichkeit bis zur Kultur und Qualifizierung. Aber diese Probleme sind lösbar, wie Erfolgsbeispiele von GE, Coca-Cola, Uber oder Air France belegen. GE denkt bereits in Richtung „data-driven 2.0“. Letztlich macht diese Entwicklung vor keiner Branche Halt – auch nicht vor kleineren und mittelständischen Unternehmen.

Wie kann man die Digitale Transformation und Big Data nutzen?

Einerseits muss als notwenige Voraussetzung ein Rückgrat für die Dateninfrastruktur geschaffen werden. Hierzu gehören Themen wie die Datenintegration und Datenqualität. Die Big Data-Spezialisten von Talend liefern zum Beispiel eine Plattform, die namhafte Unternehmen weltweit als Rückgrat für ihre Daten einsetzen.

Andererseits müssen die Daten die Anwender erreichen. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei, den digitalen Arbeitsplatz diesbezüglich zu überdenken: Daten und Analysen sollten kein spezieller Ort sein, an den man „gehen“ muss. Sie sollten im täglichen Gebrauch keine neue Software erfordern, die man lernen muss.

Daten in Verbindung zu setzen ermöglicht bessere Entscheidungen

Daten in Verbindung zu setzen ermöglicht bessere Entscheidungen

 

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Als viel wirkungsvoller erweist sich, „Analytics first“ zu denken und aussagekräftige Analyseartefakte direkt mit Fachanwendungen zu verbinden und in den täglich genutzten Systemen bereitzustellen. Bildlich muss man über die Daten „stolpern“. Auswertungen können hierdurch in einen Kontext gebracht und dezent für jedermann bereitgestellt werden. Das geht beispielsweise, indem die Business Intelligence Software Jaspersoft in einen Digital Workplace auf Basis von Intrexx integriert wird.

Fragen Sie sich selbst: Welche Datenvisualisierungen sehen Sie auf Ihrem Startbildschirm, den Sie täglich besuchen? Was sieht der Vertriebsleiter, was ein Mitarbeiter aus dem Marketing? Welche Berechtigungen haben Ihre Mitarbeiter, welche Konfigurationsmöglichkeiten für Ihre individuellen Cockpits? Wie können sich Mitarbeiter Fragen aus Daten beantworten? Stolpern die Mitarbeiter über Analysen? Werden Erkenntnisse geteilt und kommen aus der ganzen Organisation Ideen, die durch Daten befeuert werden? Fließen Daten in Ihre Entscheidungen ein und ist dies allen bewusst? Sind Daten ein Asset?

Digitale Transformation und Big Data gehen Hand in Hand. Daten sind das Öl unseres Jahrhunderts. Aber auch Öl wird erst durch seine Verwendung wirklich nützlich. Genauso ist es mit Daten: Nutzen Sie den digitalen Arbeitsplatz um Anwendern mit den richtigen Daten zu versorgen. Natürlich ist dies ein weiter Weg hin zu einem entfernten Ziel. Aber jeder Schritt bringt Sie näher.

 

Über den Autor Dr. Gero Presser

Dr. Gero Presser, Geschäftsführender Gesellschafter der QuinScape GmbH

Dr. Gero Presser, Geschäftsführender Gesellschafter der QuinScape GmbH

Dr. Gero Presser ist Mitgründer und geschäftsführender Gesellschafter der in Dortmund ansässigen QuinScape GmbH. QuinScape positioniert sich als am deutschsprachigen Markt führender Systemintegrator für die Plattformen Talend, Jaspersoft/Spotfire, Kony und Intrexx und betreut mit 100 Mitarbeiter namhafte Kunden im Mittelstand, im Konzernumfeld und der öffentlichen Verwaltung.

Gero Presser hat über Entscheidungstheorie im Umfeld der Künstlichen Intelligenz promoviert und ist bei QuinScape verantwortlich für den Aufbau des Geschäftsfelds Business Intelligence mit den Schwerpunkten Analytics und Integration.

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