Die Banken waren über Jahrzehnte die Pioniere bei der Computerisierung. Das betraf nicht nur die Verwendung von Computern, sondern auch den breitflächigen Einsatz von Softwarelösungen. Ohne anpassungsfähige Software wäre es den Banken und Sparkassen nicht möglich gewesen, die Computeranlagen so erfolgreich einzusetzen.
Diese Vorreiterrolle haben die Finanzinstitute nun jedoch lange Zeit eingebüßt. Allerdings wurde die Notwendigkeit, in puncto Digitalisierung schnell nachzurüsten, bereits erkannt und die Finanzinstitute sind längst in der digitalen Disruption angekommen.

Lange Zeit war es nicht gut bestellt um die Digitalisierung bei den klassischen Retail-Banken. FinTechs wie N26, ING oder Kontist nahmen sich der Bedürfnisse derjenigen Bankkunden an, die ihre Bankgeschäfte via App erledigen wollten. Hinzu kam lange Zeit die Befürchtung, dass auch Facebook und Co in die Finanzbranche einsteigen würden. Doch allen Studien und Unkenrufen zum Trotz haben sich die „klassischen Flächenbanken“ sehr gut am Markt behauptet.
Dennoch werden die technologischen und strukturellen Veränderungen die Banken in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen. Ein Blick auf eine Umfrage von Avanade zum Thema digitales Banking verdeutlicht die Kernaufgaben. Befragt wurden 280 hochrangige Entscheidungsträger von internationalen Finanzinstituten.



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Die folgenden Kernaussagen wurden im Rahmen der Umfrage verifiziert:

  1.  Optimierte Betriebsabläufe fördern Effizienz und Produktivität: Um Betriebsabläufe zu optimieren, ist die Cloud (68 %) die neue Technologie, in die die Organisationen der Befragten am häufigsten investieren.
  2. Technologie: Etwa die Hälfte der befragten Entscheidungsträger (48 %) gibt an, dass der Einsatz neuer Technologien in den nächsten 12 Monaten die wichtigste strategische Priorität ihrer Organisation darstellen wird.
  3. Wettbewerb: Fast neun von zehn Befragten (86 %) stimmen darin überein, dass neue Finanz-Start-ups schnell wachsen und Kunden schneller gewinnen als je zuvor.
  4. Erwartungen der Kunden: Sechs von zehn (60 %) der Befragten gaben an, dass Kunden heutzutage ein innovativeres und personalisierteres digitales Erlebnis erwarten, während etwa die Hälfte (48 %) einen größeren Wettbewerb durch FinTech-Start-ups und digitale Konkurrenten ohne Hintergrund im Bereich Finanzdienstleistungen bemerkt hat.
  5. Das Verschwinden der Bankfilialen: Damit Banken in den nächsten zehn Jahren wettbewerbsfähig bleiben können, werden traditionelle stationäre Filialen allmählich verschwinden. Die meisten Digitalisierungspläne (47 %) konzentrieren sich auf Investitionen in digitale Technologien, die eine menschliche Interaktion erübrigen

Als Fazit lässt sich eindeutig sagen, dass Finanzinstitute keinesfalls die „Lame Ducks“ der deutschen Wirtschaft in Sachen Digitalisierung sind. Vielmehr lässt sich signifikant feststellen, dass sich die Finanzbranche mitten im Wandel befindet.

Über den Autor Marc Ruoß

Marc Ruoß, Leiter Marketing Bank-Media Unternehmensgruppe

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Marc Ruoß ist Marketingleiter der Bank-Media GmbH Unternehmensgruppe. Die Bank-Media GmbH Unternehmensgruppe bietet mit dem Bank Media Intranet & Digital Working Portal eine innovative, standortübergreifende und digitale Arbeitsplattform für Finanzinstitute an. Das Portal ist auf die Bedürfnisse von Banken zugeschnitten und beinhaltet alle Vorteile eines modernen Arbeitsplatzes. Von der Planung bis zur Fertigstellung der Plattform waren verschiedene Finanzinstitute aktiv im Entwicklungsprozess involviert. Weitere Infos unter www.bankmedia.de.

Weitere Informationen zu Intranetlösungen für Banken finden Sie unter www.bankmedia.de

 

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