Einer neuen Studie zufolge schätzt sich nur jeder fünfte Arbeitnehmer als wirklich produktiv ein. Der Report zeigt, woran das liegen könnte und welches die größten Produktivitätskiller in Deutschland sind. Hier findet ihr die Ergebnisse in einer Infografik zusammengefasst.



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Der amerikanische Softwarehersteller Wrike stellte vor kurzem die nicht-repräsentative Studie „Wrike Digital Work Report 2016“ vor. Der Bericht untersucht, was die größten Ablenkungen im Büro sind. Multitasking steht dabei in Deutschland auf Platz 1 der gefürchtetsten Produktivitätsbremsen. Fast die Hälfte der ca. 1.000 Befragten gibt an, dass es ihre Produktivität am meisten schmälert, wenn sie „zu viele Sachen auf einmal erledigen“.

Neben Multitasking gibt es noch einige andere Aspekte, die sich problematisch auf die Produktivität auswirken. So landet der Punkt „Zu viele Emails“ mit 40% dicht hinter Platz 1. „Zu viele ineffiziente Meetings“ (35 Prozent), „schlechte Kommunikation mit dem Vorgesetzten und im Team“ (28 Prozent) und „nicht auffindbare Informationen“ (23 Prozent) folgen dahinter.

Frauen leiden unter anderen Faktoren als Männer

Die individuelle Einschätzung der Faktoren ist sehr unterschiedlich. So stellt die Studie unter anderem Unterschiede zwischen den Geschlechtern fest. Frauen stören sich wesentlich mehr an schlechter Kommunikation als ihre männlichen Kollegen. Dieser wiederum schätzen ineffiziente Meetings und die E-Mail-Flut als größeres Problem ein.

 

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Auch zwischen den verschiedenen Altersgruppen gebe es Unterschiede. Die über 55-Jähigen schätzen sich demnach als produktiver ein, als ihre jüngeren Kollegen.

Digital Workplace adressiert die Produktivitätsprobleme

Einige der größten Produktivitätshemmnisse lassen sich durch technische Hilfsmittel zumindest abmildern. So kann gerade das Problem der vielen (internen) E-Mails und schlecht vorbereiteter Meetings durch den Einsatz eine Social Intranets abgeschwächt werden. Dieses verspricht gleichzeitig, die Kommunikation über Hierarchie- und Standortgrenzen hinweg zu verbessern.

Der Faktor der schlecht auffindbaren Informationen wird derzeit wohl am umfassendsten vom Ansatz des sogenannten Digital Workplace bekämpft. Solche digitalen Arbeitsumgebungen sind in immer mehr Unternehmen auf dem Vormarsch – es wäre daher spannend, in einigen Jahren noch einmal zu sehen, welche Probleme als die größten Produktivitätshemmnisse wahrgenommen werden.

Die Ergebnisse des „Wrike Digital Work Report 2016“ als Infografik:

Der „Wrike Digital Work Report 2016“ untersucht, was uns am meisten von der Arbeit ablenkt. (Quelle: Wrike)

Der „Wrike Digital Work Report 2016“ untersucht, was uns am meisten von der Arbeit ablenkt. (Quelle: Wrike)

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