Das Arbeiten im Homeoffice bietet viele Freiheiten – hat aber auch viele Tücken. Eine der größten: Wie kann man von zu Hause aus arbeiten und dabei produktiv sein? Wir haben sechs hilfreiche Tipps für produktives Arbeiten im Homeoffice für Sie zusammengestellt.

Die Akten am Balkontisch durchgehen, Pausen einlegen, wann man möchte und die Arbeitszeiten selbst festlegen: Keine Frage, die Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit im Homeoffice ist durchaus verlockend. Allerdings nur, wenn Sie dabei nicht in eine der drei großen „Homeoffice-Fallen” tappen: Bett, Küche und Fernsehen.



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Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen im Homeoffice sowohl entspannt als produktiv zu bleiben.

1. Umgeben Sie sich mit der richtigen IT

Nichts hält die Arbeit im Homeoffice mehr auf, wenn Ihnen eine entscheidende Unterlage fehlt oder Sie eine wichtige Frage nicht direkt klären können.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie ständig Ihre Aktenordner zwischen Büro und Zuhause hin und her schleppen und alle Durchwahlnummern Ihrer Kollegen parat haben müssen. Vielmehr ist der Schlüssel zum effektiven Arbeiten im Homeoffice eine gute IT-Infrastruktur im Unternehmen, also ein gutes Social Intranet.

Die gesamte Unternehmenskommunikation läuft dabei über eine cloudbasierte Software ab, sodass jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit, an jedem Ort und von jedem Gerät aus nicht nur seine Kollegen erreichen, sondern auch auf alle wichtigen Unterlagen zugreifen kann.

Mit anderen Worten: Bei einem guten Social Intranet, ist es egal, ob Sie am Bürotisch oder zu Hause sitzen, da Sie Ihr digitales Büro immer dabei haben. Das macht die Arbeit im Homeoffice einfach, transparent und effizient.

2. Schalten Sie Ihr privates Handy auf lautlos

So wichtig es ist, im Homeoffice mit Ihren Kollegen zu kommunizieren, so entscheidend ist es auch, die private Kommunikation während der Arbeitszeit so weit es geht zu reduzieren.

Zum einen vermeiden Sie dadurch Ablenkungen. Zum Anderen sorgt dies auch für eine klarere Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Denn je mehr sich die beiden Bereiche vermischen, desto gestresster fühlen sich Mitarbeiter im Homeoffice. Setzen Sie daher auch bei sich zu Hause klare Grenzen.

Am einfachsten geht dies, wenn Sie ein Diensttelefon und ein privates Telefon haben und Ihr privates Telefon während der Arbeit auf lautlos stellen. So können Sie einerseits in der Arbeitszeit ohne Ablenkungen durchpowern und nach Feierabend auch wirklich abschalten.

3. Ignorieren Sie Ihre Social-Media-Kanäle

Gleiches gilt für Ihre privaten Social-Media-Kanäle. Aus einem „ich schaue mal eben bei Facebook vorbei” wird nämlich schnell eine Stunde, in der Sie sich Videos und Fotos auf Ihrer Timeline anschauen.

Der beste Tipp: Schalten Sie die Benachrichtigungen Ihrer Social-Media-Kanäle stumm. So können Sie produktiv und ohne Ablenkungen arbeiten.

Wenn Sie Ihre Social-Media-Kanäle für Ihren Job checken müssen, setzen Sie sich feste Zeiten, in denen Sie das im Block tun – und dann wieder ausschalten.

Sie werden merken: Dadurch wird die Social-Media-Arbeit effizienter und Sie können sich besser auf Ihre anderen Aufgaben konzentrieren.

4. Schaffen Sie ein produktives Arbeitsumfeld

All das zeigt: Produktivität im Homeoffice hat sehr viel mit Ihrer Umgebung zu tun. Dazu gehört auch Ihre Kleidung. Natürlich interessiert es niemanden, wenn Sie im Homeoffice im Schlafanzug sitzen. Doch es beeinflusst Ihre Arbeit, auch wenn es Ihnen vielleicht selbst nicht auffällt.

Denn im Schlafanzug signalisieren Sie unterbewusst: “Ich bin noch nicht bereit zu arbeiten.”

Selbstverständlich müssen Sie nicht im schicken Anzug im Homeoffice sitzen, doch ein bequemes Büro-Outfit stimmt Sie automatisch aufs Arbeiten ein und lässt das Gehirn schneller in den Arbeits-Modus umschalten.

 

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Gleiches gilt für Ihren Arbeitsplatz. Es mag sicher bequem sein, ausgestreckt auf dem Sofa zu liegen. Doch wenn Ihr Körper sich dabei wie beim Fernsehabend fühlt, ist es schwer konzentriert zu arbeiten und nicht irgendwann doch den Fernseher einzuschalten.

Darüber hinaus ist die Körperhaltung an einem ergonomischen Arbeitsplatz sowohl angenehmer als auch gesünder.

5. Essen Sie nicht am Schreibtisch

Ihr Schreibtisch im Homeoffice sollte aber Ihr Platz zum Arbeiten bleiben – und nicht etwa zwischendurch zum Küchentisch werden.

Das Essen am Schreibtisch mag zwar verlockend sein, aber erstens schalten Sie so nicht richtig ab, zweitens werden Sie dadurch schnell zum Stress-Esser. Ein weiteres Problem: Sie tappen in die Kühlschrank-Falle.

Anstatt, dass Sie gesunde Mahlzeiten essen, tigern Sie pausenlos zwischen Kühlschrank und Schreibtisch hin und her und haben am Ende weder richtig gegessen noch produktiv gearbeitet.

Nehmen Sie sich daher lieber die Zeit für eine richtige Mittagspause und kehren Sie dann voller neuer Energie an den Schreibtisch zurück.

6. Machen Sie regelmäßig Pausen

Genauso wie eine feste Essenspause sind auch regelmäßige Pausen insgesamt wichtig. Ihr Körper braucht die kurzen Auszeiten, um sich zu regenerieren.

Im Homeoffice haben Sie dabei sogar einen entscheidenden Vorteil: Sie können Ihre eigenen Pausen festlegen und sind nicht an eine bestimmte Uhrzeit gebunden, wie etwa bei der Mittagspause im Büro.

Setzen Sie sich zum Beispiel am Anfang Ihres Arbeitstages feste Aufgabenblöcke. Machen Sie nach jedem Block eine kurze Pause, indem Sie für ein paar Minuten aufstehen, die Beine strecken und etwas trinken. Legen Sie nach einigen größeren Blöcken eine längere Pause ein und gehen Sie beispielsweise für fünf oder zehn Minuten an die frische Luft.

Auch wenn es wie Zeitverlust klingt: Diese Pausen geben Ihnen neue Energie und machen Ihre Arbeitsphasen sehr viel produktiver. So schaffen Sie sogar am Ende mehr in weniger Zeit.

Fazit: Mit dem richtigen Umfeld und den passenden digitalen Tools, ist das Arbeiten im Homeoffice sowohl entspannt als auch produktiv.

 


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Bildquelle: ©baranq – stock.adobe.com


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