In der Unternehmenskommunikation gibt es zwei große digitale Plattformen: das Social Intranet und das Social Extranet. Wir erklären, wo die Unterschiede liegen und welche Vorteile beide Plattformen Ihrem Unternehmen bringen können.

Je digitaler unser Alltag und damit auch unser Arbeitsplatz ist, umso digitaler wird auch unsere Kommunikation. Die meisten von uns nutzen sowohl im Job als auch privat eine Vielzahl an Onlinekanälen, um sich mit anderen auszutauschen. Das reicht von E-Mails über Messenger-Dienste bis hin zu Social-Media-Plattformen. In Unternehmen kommen außerdem noch das Social Intranet und das Social Extranet dazu. Die meisten kennen natürlich den Unterschied zwischen E-Mail, Messenger und sozialen Netzwerken. Doch worin unterscheiden sich Intranet und Extranet in der Unternehmenskommunikation?



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Social Intranet: Der digitale Arbeitsplatz für Ihr Team

Die Vorsilbe „Intra” steht für innerhalb und damit bezeichnet das Social Intranet die interne Unternehmenskommunikation. Das Social Intranet bildet also die digitale Plattform, auf der Ihre Mitarbeiter, Projekte, Dokumente, firmeninternen Abläufe sowie Gespräche auf einer einzigen digitalen Plattform zusammenkommen.

Ein Social Intranet hilft Unternehmen dabei, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten. Ein Mitarbeiter sucht eine wichtige Information für ein Team-Projekt? Ein anderer möchte sich krankmelden? Noch ein anderer die Urlaubsplanung einsehen? All dies kann über das Social Intranet mit wenigen Klicks auf einer Plattform erledigt werden und zwar unabhängig von Ort und Gerät.

Doch das Intranet macht nicht nur Arbeitsprozesse effizienter. Es fördert auch die Kommunikation der Mitarbeiter, die Transparenz im Unternehmen und ermöglicht darüber hinaus flexibles und sogar ortsunabhängiges Arbeiten.

Damit erfüllt das Intranet drei zentrale Aufgaben in Ihrem Unternehmen: Es verbessert die Kollaboration, stärkt die Kommunikation und erhöht die Vernetzung im Team.

Social Extranet: Digitales B2B-Netzwerk

Analog zur internen Kommunikation des Intranets steht das Social Extranet für die externe Unternehmenskommunikation. Dazu gehören sämtlich Außenkontakte Ihres Betriebs wie etwa Kunden, Geschäftspartner, Verkäufer oder Lieferanten.

Wie das Intranet ist auch das Social Extranet ein geschlossenes digitales Netzwerk, bei dem externe Geschäftskontakte und Ihr Unternehmen zusammenkommen.

Ein Extranet – oder Ihr digitales B2B-Netzwerk – ist deshalb sehr wertvoll. Es fördert zum Beispiel den schnellen und effizienten Austausch von Informationen sowie Daten zwischen Geschäftspartnern und macht Betriebsabläufe sehr viel fließender.

Wenn Sie beispielsweise regelmäßig Bestellungen bei einem Lieferanten tätigen, können Sie dies vom Abgeben der Bestellung über das Erhalten des Lieferscheins bis hin zum Verschicken des Bezahlbelegs komplett über das Social Extranet abhandeln. Dadurch sparen Sie Stunden, die Sie andernfalls mit Telefonaten und Dokumentationen verbringen würden. Auch ermöglicht das Extranet einen konstanten Austausch aller Geschäftspartner ohne Verzögerung oder unnötige Wartezeiten.

Wenn etwa ein Kunde ein neues Produktdesign wünscht, können Fotos, Vorschläge oder Skizzen jederzeit hochgeladen, eingesehen und abgesegnet werden, ohne dass der Prozess jemals stockt, weil jemand beispielsweise nicht im Büro, sondern auf einem Außentermin war.

 

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Darüber hinaus fördert der regelmäßige Austausch über das Social Extranet auch die Bindung zwischen Kunden, Lieferanten und Partnern. Und schließlich bieten die geschlossenen Extranets Ihnen eine sichere Plattform für den Austausch von Daten und Informationen.

Sowohl das Social Intranet als auch das Social Extranet bieten also Ihrem Unternehmen viele Vorteile. Doch während beide Kommunikationsplattformen unterschiedliche Zwecke erfüllen, kann Ihr Unternehmen noch mehr profitieren, wenn die beiden Netzwerke zusammengeführt werden.

Intranet und Extranet erfolgreich zusammenbringen

Oftmals ist die Trennung von Intranet und Extranet eine technische Frage. Unternehmen nutzen verschiedene Softwares für die beiden Netzwerke und trennen diese damit automatisch voneinander ab.

Für Ihre Mitarbeiter heißt das aber, dass sie sich mit zwei – oftmals sehr unterschiedlichen – Systemen vertraut machen müssen. Noch dazu entsteht durch die Trennung erneut das Problem, dass Informationen oft umständlich von einer Plattform auf die andere übertragen werden müssen.

Doch all das muss nicht mehr sein. Moderne Software erlaubt es Ihnen, beide Systeme zusammenzuführen. Dabei wird Ihrem Social Intranet einfach das Social Extranet aufgesetzt.

So können also wichtige Informationen zwischen Ihrem Unternehmen und externen Geschäftspartnern sehr viel einfacher und schneller geteilt werden. Gleichzeitig bietet Ihnen die kombinierte Software Möglichkeiten, empfindliche Daten nutzer- und netzwerkdefiniert zu schützen. Dadurch gelangt keine sensible interne Information ins Extranet und andersherum.


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Bildquelle: shironosov – stock.adobe.com

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